Göttingen ist seit 1737 Universitätsstadt und zählt heute rund 30.000 Studierende an der Georg-August-Universität. Studentische Traditionen, Feste und akademische Rituale prägen das Stadtbild bis heute sichtbar. Vom Campus Open Air über Fachschaftspartys bis hin zu jahrhundertealten Studentenverbindungen und dem berühmten Gänseliesel-Kuss nach der Promotion – das studentische Leben gehört in Göttingen zum öffentlichen Raum. Rund ein Drittel der Stadtbevölkerung studiert. Diese hohe Dichte sorgt für eine ausgeprägte Feierkultur und für regelmäßige Veranstaltungen im gesamten Jahresverlauf.
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Göttingen erlebt eine weitere juristische Entscheidung zur Zukunft der Godehardschule. Mehrere Eltern wollten die Aufgabe der Außenstelle an der Albrecht-von-Haller-Straße verhindern. Nun liegt ein endgültiger Beschluss vor. Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg hat die Beschwerden von vier Eltern zurückgewiesen und damit die Schließung der Außenstelle bestätigt. Die Richter entschieden am Mittwoch. Zuvor hatte bereits das Verwaltungsgericht Göttingen einen Eilantrag abgelehnt. Der Beschluss des 2. Senats ist unanfechtbar. Das Aktenzeichen lautet 2 ME 169/25.
Die Universitätsstadt Göttingen steht vor erheblichen finanziellen Problemen. Der Haushalt weist ein strukturelles Defizit auf. Nun soll eine neue Abgabe helfen. Ab 2027 wird in Göttingen erneut eine Beherbergungssteuer erhoben, die der Stadt jährlich rund 1,5 Millionen Euro einbringen soll. Der Rat stimmte dem Vorhaben mit den Stimmen von Grünen, SPD und Linken zu. CDU und FDP votierten dagegen.
Ein Studium in Göttingen ist 2026 mit klar kalkulierbaren Fixkosten verbunden. Entscheidend sind Miete, Semesterbeitrag inklusive Semesterticket und laufende Lebenshaltungskosten. Wer in einer WG wohnt und nebenbei arbeitet, kann sein Budget deutlich stabilisieren. Göttingen gilt als klassische Universitätsstadt mit rund 30.000 Studierenden. Die Stadt ist kompakt, fahrradfreundlich und stark vom Campus geprägt. Viele Abläufe sind eingespielt. Trotzdem steigen die Ausgaben. Gleichzeitig bleibt Göttingen im Vergleich zu Metropolen wie Berlin oder München moderat.
Der Februar bringt in Göttingen ein dichtes Programm auf die Bühne. Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben bis zum 22. Februar aktuelle Produktionen aus dem Figurentheater. Die 41. Figurentheatertage zeigen bekannte Stoffe, neue Formen und internationale Handschriften. Das Festival läuft vom 7. bis 22. Februar und findet an mehreren Spielorten der Stadt statt. Einen Überblick über weitere kulturelle Höhepunkte bietet mehr hier.