Die Stadt Göttingen hat ein neues Sicherheitskonzept für den Weihnachtsmarkt vorgestellt. Ab dem 24. November bis zum 29. Dezember gelten Sperrungen wichtiger Straßen, dennoch bleibt die Innenstadt mit dem Nahverkehr gut erreichbar. Dafür sorgen sowohl geänderte Linienführungen als auch ein zusätzlich eingerichteter Shuttle-Service.
Inhaltsverzeichnis:
- Sicherheit auf der Gotmarstraße und Zindelstraße
- Linienbusse fahren über den Bahnhof
- Zusätzlicher Innenstadt-Shuttle im Advent
- Unterstützung für den Einzelhandel
- Genehmigung durch Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen
Sicherheit auf der Gotmarstraße und Zindelstraße
Die Gotmarstraße und die Zindelstraße werden während des gesamten Weihnachtsmarktes für den Verkehr gesperrt. Zufahrten werden mit Pollern und Durchfahrtssperren gesichert. Damit reagieren die Behörden direkt auf die Amokfahrt in Magdeburg im vergangenen Jahr, bei der 6 Menschen ums Leben kamen. Die Stadt betont, dass die Sicherheit an erster Stelle steht.
Linienbusse fahren über den Bahnhof
Die Göttinger Verkehrsbetriebe ändern den Fahrplan.
- Alle Linien fahren ab 24. November über den Bahnhof.
- Die Linien 41/42, 50 sowie 71/72/73 bedienen in einer Richtung die Innenstadt.
- Auch die Linien 61/62 und 80 fahren in einer Richtung durch die Stadtmitte.
- Die Nachtlinien N1 bis N10 bleiben unverändert und fahren nach dem gewohnten Plan.
So sollen Unterbrechungen im täglichen Verkehr vermieden werden.
Zusätzlicher Innenstadt-Shuttle im Advent
Von Montag bis Samstag fährt ein neu eingerichteter Shuttle-Bus. Er verbindet Haltestellen in der Innenstadt in kurzen Abständen und sorgt für eine dichte Taktung. Damit wird der Zugang zum Weihnachtsmarkt erleichtert und der Einzelhandel unterstützt.
Übersicht des Shuttle-Angebots
- Betrieb montags bis samstags
- Hohe Frequenz mit kurzen Abständen
- Bedienung zentraler Haltestellen
- Ergänzung zum bestehenden Liniennetz
Die Stadt will so Engpässe vermeiden und die Besucherströme gleichmäßig verteilen.
Unterstützung für den Einzelhandel
Oberbürgermeisterin Petra Broistedt erklärt, dass neun Linien weiterhin das Zentrum bedienen und so eine gute Erreichbarkeit von Geschäften und Weihnachtsmarkt gewährleisten. Sie hebt die Flexibilität der Göttinger Verkehrsbetriebe hervor. Besonders die Fahrerinnen, Fahrer und Verkehrsplaner hätten großen Anteil daran, dass der neue Plan umgesetzt werden könne.
Genehmigung durch Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen muss die Fahrplanänderungen noch bestätigen. Die Details befinden sich in Abstimmung und werden nach der endgültigen Genehmigung veröffentlicht. Ziel ist eine schnelle Bekanntgabe, damit Fahrgäste rechtzeitig informiert werden.
Die Stadt Göttingen verbindet mit dem Konzept drei zentrale Ziele:
- Schutz der Besucherinnen und Besucher des Weihnachtsmarktes
- Aufrechterhaltung eines stabilen Verkehrsflusses
- Unterstützung des Einzelhandels in der Vorweihnachtszeit
Damit bleibt die Göttinger Innenstadt trotz Sperrungen erreichbar und sicher.
Quelle: HNA